Geschäftsbericht 2021
Finanzbericht

Finanzkommentar Spital Linth

Finanzkommentar Spital Linth

Das Spital Linth schliesst das Geschäftsjahr 2021 bei Erträgen von TCHF 74'607 und Aufwendungen von TCHF 83'875 mit einem konsolidierten Unternehmensverlust von TCHF 9’640 ab. Damit verringert sich das Eigenkapital per Dezember 2021 auf TCHF 8'300. Obwohl im Vergleich zum Vorjahr eine Verbesserung von TCHF 3'638 erzielt werden konnte, wurde das Budget klar verfehlt.

Einerseits konnten die Erträge von TCHF 74'607 gegenüber dem Vorjahr um TCHF 6’274 gesteigert werden. Andererseits ist der Aufwand gegenüber dem Vorjahr um TCHF 2'801 angestiegen.

Die Finanz- und die Beteiligungserträge sind für das Jahr 2021 auf TCHF 263 angestiegen.

Stationäre Frequenzen

Mit 5’792 Austritten konnte das Vorjahr um 492 Patienten (+9.3 Prozent) übertroffen werden. Dabei verzeichnen insbesondere die Chirurgie und die Frauenklinik ein überproportionales Wachstum von über 14%. Beide Bereiche konnten sogar das ambitionierte Budget übertreffen. Der CMI liegt mit 0.7551 insgesamt leicht höher als im Vorjahr. Der Anteil der zusatzversicherten Patienten liegt mit 12.9 Prozent leicht höher als der Vorjahreswert von 12.3 Prozent.

Ambulante Besuche

Der ambulante Sektor ist im vergangenen Jahr weitergewachsen. Gegenüber den budgetierten knapp 66'000 Besuchen konnte mit knapp 77'000 ein Plus von 17 Prozent erreicht werden. Aussergewöhnlich sind dabei die rund 8'000 Covid-19 Tests und das im Verhältnis grössere Wachstum in Onkologie und Dialyse.

Ertrag

Der aus den Patientenzahlen resultierende stationäre Ertrag beläuft sich auf TCHF 45’222.Der Vorjahresertrag mit TCHF 40’868 wird dabei um 10.6 Prozent übertroffen. Der ambulante Ertrag ist aufgrund der gestiegenen ambulanten Frequenzen um 15.4% auf THCF 27'167gestiegen.

Personalaufwand

Der Personalaufwand beträgt TCHF 49’754 und liegt damit 1 Prozent über dem Budget von TCHF 49'400. Gegenüber dem Vorjahresbetrag von TCHF 48'854 beträgt das Wachstum 1.9 Prozent.

Sachaufwand

Der Sachaufwand ist insbesondere wegen des Kostenanstiegs beim medizinischen Bedarf gewachsen. Mit TCHF 16'988 liegt der medizinische Bedarf über dem Vorjahreswert von TCHF 15’489. Dabei fällt ins Gewicht, dass die Steigerung der Patientenzahlen hauptsächlich in der Chirurgie und in der Frauenklinik angefallen ist. Dies führt zu einem überproportionalen Anstieg der Kosten für Materialien und Implantate, Instrumente und Textilien.

Abschreibungen

Die Erhöhung der Abschreibungen von gut TCHF 872 ist auf die abschliessende Aktivierung der letzten Etappe des Bauprojektes zurückzuführen.

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